AUSGABE 30 / Frühjahr 2015

 

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Inhaltsverzeichnis
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Topthemen:

Praxis

Drechseln mit Haken  

Wenn das Drechseln einen Haken hat

Das Hakendrechseln ist wohl eine der ältesten Drechseltechniken und leider auch eine der gefürchtetsten. Aber wieso eigentlich? Um es gleich mal vorwegzunehmen: Wenn man ein paar Regeln beachtet, gehören „moderne“ Haken zu den leichter zu führenden Drechselwerkzeugen und haben ihren schlechten Ruf völlig zu Unrecht. Ihr Einsatzgebiet ist sehr vielfältig und die erreichte Oberfläche (scharfes Werkzeug vorausgesetzt) überragend. Franz Keilhofer zeigt wie man mit einem Haken arbeitet.

 

Porträt

Christine Wenzhöfer drechselt Objekte  

Christine Wenzhöfer

Es riecht nach Leinöl und feuchtem Holz. An der Wand unter einer Holzvertäfelung, an der Werkzeuge hängen, steht eine alte Hobelbank. Das Eichenholz hat tiefe Kerben, ist übersät mit Farbresten. Die Hobelbank dient als Ablage für einen Nassschleifer, Akkuschrauber, eine Motorsäge und andere Werkzeuge. Gehobelt wird auf ihr schon lange nicht mehr. Die kleine Drechselbank davor steht im Weg, die Holzkanteln auf einem Regal über der Holzvertäfelung sind sorgfältig beschriftet und geordnet. Gegenüber an der mit Holzfasern bespritzten weißen Wand steht eine große Drechselbank, auf ihrem Bett ein zum Trocknen aufgestellter Schalenrohling. Mehr lesen Sie in Ausgabe 30.

 

Praxis

Kometendose von Drechsler Ger Vervoort  
  • Kometendose
  •  

Meine Kometendose fertige ich aus zwei unterschiedlichen Holzarten. Für Dosenkörper und Deckel verwende ich ein sehr schön gemasertes Stück Goldregen. Als Kontrast  setze ich zwischen Ober- und Unterteil zwei Ringe aus Grenadill. Dieses Holz ist nicht wie Ebenholz durchgängig schwarz, sondern weist noch Maserung auf, die sehr gut zum Charakter des Goldregens passt. Trotz der deutlichen visuellen Trennung von Ober- und Unterteil durch den Ring sollte weiter darauf geachtet werden, dass die Maserung möglichst ohne Bruch durch beide Teile läuft. Schritt-für-Schritt-Anleitung von Ger Vervoort.

 

Porträt

Roulette in der Berufsschule der Drechsler  

Roulette in der Schule

In der Sommerausstellung ‚Turn around‘ in der Handwerksform Hannover vom 7. Juni 2014 bis 12. Juli 2014 konnte man die ganze Bandbreite moderner und zeitgemäßer Drechslerkunst erleben: vom hauchdünnen Gefäß über die gut gestaltete Pfeffermühle bis hin zum expressiven Objekt. An dieser hochkarätigen internationalen Ausstellung nahmen die Schüler des damals 2. Lehrjahres, die HBD 11, der Drechslerfachklasse der Staatlichen Berufsschule Bad Kissingen teil. Die Gruppe war sich bei der Themensuche für Ihre Projektarbeit schnell einig: „Wir stellen ein Roulette her.“ Eine Werkbericht über die Herstellung in DrechslerMagazin - Ausgabe 30.


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