technik & neues

 

Auf zu fernen Welten
STRATOS FU-230 im Test

 

Am 14. Oktober 2012 gelang dem Österreicher Felix Baumgartner der bisher höchste Fallschirmsprung. Mit einem Heliumballon drang er bis in die Stratosphäre vor und gelangte dann von dort mittels Fallschirm wieder zur Erde zurück. Mit der STRATOS FU-230 stellten die Firmen Neureiter und Drechselbedarf K. Schulte im vergangenen Herbst eine auf den ersten Blick sehr vielversprechende Drechselbank vor. Ob es sich hierbei um einen ähnlich großen Sprung handelt, erfahren Sie in meinem Testbericht.

 

 

Das Bankbett der STRATOS und die Beine sind komplett aus Guss gefertigt. Im Betrieb zeigte sich, dass es recht verwindungssteif ist und kleinere Unwucht gut verträgt. Die präzise geschliffenen Führungen sorgen dafür, dass sich Handauflage, Reitstock und Spindelkasten mit wenig Kraft verschieben lassen. Die STRATOS ist mit Gussbeinen oder, falls man bereits ein Gestell oder einen Tisch hat, auf dem man die Bank befestigen möchte, auch ohne Untergestell erhältlich. Bei einem verhältnismäßig geringen Aufpreis von nur etwa 290 Euro liegt es aber nahe die passenden Beine gleich mitzubestellen. Sie sind stabil konstruiert und sorgen für eine gute Standfestigkeit. Zur Höhennivellierung  liegen Stellfüße bei (Bild 1), welche jedoch bei weitem Herausdrehen die Standfestigkeit der Bank herabsetzen. Je nach Körpergröße empfiehlt es sich daher, unter die Füße Holzklötze zu stellen. Die mitgelieferten Gussbeine können problemlos von zwei Personen und mithilfe von Werkböcken montiert werden. Muss man die Maschine öfters für den Transport demontieren, kann das schon mal zum Geduldsspiel werden, da die Schrauben nicht besonders gut zugänglich sind (Bild 2). Mit knapp 180 kg Gesamtgewicht ist die STRATOS jedoch auch nicht unbedingt als mobile Vorführmaschine zu sehen.

 

Sie möchten weiterlesen?

In DrechslerMagazin Ausgabe 26 / Frühjahr 2014 finden Sie den kompletten Testbericht und die Bewertung von Franz Keilhofer zur STRATOS FU-230.

 

Zurück zu TECHNIK & NEUES