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Wie viel kostet das?
Die Preiskalkulation von Drechselarbeiten bei Profis und Amateuren

 

Wie viel kostet das? Diese Frage im Zusammenhang mit der darauf folgenden Antwort entscheidet nicht selten über das Zustandekommen eines Auftrags bzw. Kaufabschlusses. Ist der potenzielle Kunde mit dem Preis einverstanden, hat der Anbieter seine Leistung oder Ware in Geld umgesetzt. Ob er dabei jedoch tatsächlich auf seine Kosten kommt und auch einen Gewinn erwirtschaftet hat, hängt mit einer sorgfältigen Kalkulation zusammen. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle, die teilweise im täglichen Geschäftsalltag bewusst oder unbewusst unterschlagen werden. Ein guter Handwerker ist nicht immer auch ein guter Kaufmann und oft werden Preise über den Daumen „kalkuliert“. Gerade von Amateuren wird der Preis der eigenen Arbeitsleistung bzw. dem daraus entstandenen Produkt meist nur geschätzt oder aufgrund von Vergleichen mit anderen Anbietern festgelegt. Dabei werden unter Umständen Äpfel mit Birnen verglichen und nicht selten auch Arbeiten unter Materialwert angeboten.

 

 

Natürlich können hier Ansprüche sehr unterschiedlich sein und die meisten Amateure müssen mit ihren Drechselarbeiten keinen Gewinn erwirtschaften. Dennoch sind viele bei der eigenen Preisgestaltung oder auch über die anderer Drechsler verunsichert. Immer wieder wird diskutiert, was eine Schale, eine Pfeffermühle oder auch ein Möbelknopf  kosten sollte. Sicher wird es kein allgemeingültiges Konzept für alle Drechsler geben, aber vielleicht können wir hier mit der nachfolgenden Darstellung von verschiedensten Preisgestaltungen ein Bewusstsein und vielleicht auch mehr Verständnis zwischen den einzelnen Gruppen schaffen. ...

 

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In DrechslerMagazin Ausgabe 34 / Frühjahr 2016 finden Sie Teil 1: "Freizeitdrechsler und Märkte".

 

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