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Ein Knoten im Pen Blank
Werkbericht von Helmbrecht Zastrau

 

Die sogenannten Keltischen Knoten sind Bandflechtmuster, die nicht nur bei den Kelten, sondern generell ab dem frühen Mittelalter in viele Schmuckstücke, Gebrauchsgegenstände, Stelen, Kreuze und häufig in sakrale Handwerkskunst eingearbeitet wurden. Jeder Knoten unterliegt einem geometrischen Grundmuster, welches sich innerhalb des Knotens fortlaufend wiederholt. Als Vorbild dienten hier vermutlich textile Muster und Elemente aus der frühen arabischen Welt. Über den ursprünglichen Sinn bzw. die Symbolik dieser Muster wird heute heftig spekuliert. Da man Keltische Knoten jedoch häufig auf Schmuckstücken und auf Talismane aus dieser Zeit findet, kann man von einer tieferen Bedeutung der verschiedenen Motive ausgehen. Im Internet findet man hierzu viele Theorien. In diesem Werkbericht möchten wir den Keltischen Knoten als Ziermuster in Schreibgeräte einbauen. Wie man den Knoten ins Holz bekommt, beschreibt Helmbrecht Zastrau.

 

 

Die Rohlinge für Schreibgeräte werden als Kanteln unter dem englischen Namen „Pen Blanks“ im Handel angeboten. Je nach maschineller Ausstattung kann man sich diese jedoch auch selbst mit den Maßen 22 x 22 x 150 mm zuschneiden. Wichtig ist, dass diese möglichst gerade und rechtwinklig sind. ...

 

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In DrechslerMagazin Ausgabe 31 / Sommer 2015 finden Sie ausführliche Anleitung mit vielen weiteren detaillierten Fotos.

 

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